EIN MÄDCHEN DIESER ERDE

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 Michael Landon - Sein Leben, seine Familie

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Birgit
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BeitragThema: Michael Landon - Sein Leben, seine Familie   Fr Jan 28, 2011 12:38 am

Hier mal eine kleine Aufstellung über seine Frauen und Kinder Laughing

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1. Ehefrau: Dodie Fraser , 1956- 1962, 2 Kinder
Sohn Mark Fraser Landon (adoptiert 1956)
Sohn Josh Fraser Landon (adoptiert 1960)
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2. Ehefrau: Marjorie Lynn Noe( Model) 1965- 1983, 4 Kinder
Tochter Leslie Ann Landon geb.Oktober 1963
Sohn Michael Graham Landon, Jr. geb. Juni 1965
Tochter Shawna Leigh Landon geb. 1971
Sohn Christopher Beau Landon geb. 27.02. 1975
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3.Ehefrau: Cindy Clerico (Makeup Artist ) geheiratet am 14. Feb. 1983, 2 Kinder
Sohn Sean Matthew Landon geb. Juni 1986
Tochter Jennifer Rachel Landon geb. 29.08.1989

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BeitragThema: Re: Michael Landon - Sein Leben, seine Familie   Fr Jan 28, 2011 12:39 am

Zeitungsartikel über Michael Landon
BRAVO #43; 21. Oktober 1968
Damals nur als „Little Joe“ aus der Serie BONANZA bekannt. :)

Wie Mike Landon in Hollywood die glücklichsten Stunden seines Lebens verbringt.

Die deutschen Fernsehzuschauer haben bisher so viel Richtiges und Falsches über mich gelesen, dass es an der Zeit ist, dass ich selbst einmal erzähle, wer ich wirklich bin und was mit mir los ist.“ Mit diesen Worten begann Michael Landon, der „Little Joe“ aus „Bonanza“, das Gespräch mit der BRAVO-Korrespondentin Edith Dahlfeld in Beverly Hills.
Ein wenig verlegen fügte er hinzu: „Meine wahre Geschichte ist nicht sehr schmeichelhaft für mich. Denn ein großer Teil meines Lebens verlief nicht so, wie die Presse-Agenten die Geschichte eines Stars gern verkaufen.“
Am Ende dieses BRAVO-Gespräches, das über viele Stunden lief, gab es im Leben Michael Landons kein Geheimnis, das er für die BRAVO-Leser nicht aufgedeckt hätte. Ihr werdet staunen!
• Bisher hieß es immer, Michael Landon habe mit seiner Frau nur zwei entzückende Kinder. In Wirklichkeit hat er aber für fünf Kinder zu sorgen: für zwei, die er in seiner ersten Ehe adoptierte, für zwei aus der jetzigen Ehe und für eines, das seine zweite Frau mit in die Ehe gebracht hat.
• Bisher hieß es immer, Michael Landon schwimme im Geld, weil er einer der höchstbezahlten Stars des amerikanischen Fernsehens sei. In Wirklichkeit bekommt Michael als „Little Joe“ für jede BONANZA-Folge 12.000 Dollar; davon gehen 7800 Dollar an das Finanzamt und an seinen Agenten
• Bisher hieß es immer, „Little Joe“ sei die Traumrolle, die diesem fanatischen Schauspieler auf den Leib geschrieben sei. In Wirklichkeit ist Michael Landon durch puren Zufall Schauspieler geworden, und er spielt den Little Joe nur, „um viel Geld zu verdienen, damit ich meine große Familie ernähren kann“.
Little Joe, der „kleine Bruder“ der Familie Cartwright, ist in Wirklichkeit schon 32 Jahre alt. Von diesen 32 Jahren hat er eigentlich nur neun Jahre lang Glück gehabt.
Damals, als er nicht Michael Landon, sondern noch Eugene Orowitz hieß, lebte er noch nicht in einem Traumbungalow im sonnigen Kalifornien, sonder in einer kleinen, ärmlichen Wohnung in Long Island an der amerikanischen Ostküste.
Seine Mutter hatte Theaterblut in ihren Adern, zog mit einer Schauspielergruppe über Land und gab in Dörfern und Kleinstädten Gastspiele. Dem Vater passte das zwar nicht, die paar Dollar, die seine Frau nach Hause brachte, waren jedoch oft das einzige Geld, mit dem die Familie ernährt werden konnte.
Der Vater Besaß ein kleines Kino, in dem es an manchen Tagen mehr Vorstellungen als Zuschauer gab. Nach einigen Jahren ging das Kino Pleite. Eugene war damals sechzehn Jahre alt, und es sah nicht so aus, dass jemals etwas Vernünftiges aus ihm werden würde.
Freimütig bekennt er heute: „Ich war ein miserabler Schüler. Ich hasste jede Art von Zwang. Zweimal bin ich von zu Hause ausgerissen, mit sieben und mit elf Jahren. Das erste Mal brachten mich irgendwelche Nachbarn heim. Das zweite Mal musste mich mein Vater von der Polizei abholen. Jedes Mal gab ich als Grund an, ich hätte mir nur mal ein bisschen die Welt ansehen wollen.
Als Kind hasste ich es, als Kind behandelt zu werden. Kein Wunder, dass ich meine Lehrer verabscheute. Einer ging mir so auf die Nerve, dass ich ihm einen bösen Streich spielte: Ich schloss die Tür seines Zimmers, in dem er saß, ab und war ihm 50 leere Milchflaschen durch die geschlossenen Fenster. Er weiß heute noch nicht wer der Übeltäter war. Das einzige, was ich damals konnte, und was mir Spaß machte, war Speerwerfen. Ich schaffte mit der linken Hand weit über 60 Meter. Als es Zeit für mich wurde, aufs College zu gehen, strich ich meine sportlichen Fähigkeiten tüchtig heraus.
Ihr wisst: Jedes amerikanische College ist stolz auf seine Sportler und deren Rekorde. Das geht so weit, dass manches College – natürlich illegal – jungen Sportlern Geld anbietet, damit sie dort studieren. Meine Speerwurfweiten sprachen sich herum: Ich hatte die Wahl unter sage und schreibe 48 Colleges, die sich um mich rissen.
Die Universität von South California bot mir 95 Dollar im Monat. Also ging ich dorthin. Meine Leistungen als Student waren nicht besser als meine Leistungen als Schüler. Doch solange es mit dem Speerwurf klappte, war ich ein As.“
Dummerweise klappte es nicht lange. Eugene zog sich eine bösartige, langwierige Armverletzung zu – aus war es mit seinen Hoffnungen, durch den Sport Karriere zu machen. Eugenes Lehrer, die sich bisher nur für seine sportlichen Leistungen interessiert hatten, wandten sich nun seinen studentischen Leistungen zu und fällten bald ein vernichtendes Urteil: Er musste das College verlassen.
Ohne einen Cent in der Tasche stand er in Los Angeles auf der Straße. Der erste Job, der sich bot, war eine Stelle als Bademeister. Die musste er wieder aufgeben, als die Bäderverwaltung dahinter gekommen war, dass er gar nicht schwimmen konnte.
Eugene Orowitz wurde Lagerarbeiter in einem Warenhaus. Einer seiner neuen Freunde war besessen davon, Schauspieler zu werden. Ihm gelang es, einen Termin zum Vorsprechen bei einem der gewaltigen Hollywood-Bosse zu bekommen. Die Rolle, die er vorsprechen wollte, war ein Dialog. Dazu brauchte er einen Partner. Er bat Eugene, mit ihm zu proben und mit ihm vorzusprechen.
Der Freund bekam den Job – und Eugene erhielt eine kleine Sprechrolle in einem Film.
„Damals glaubte ich, dass man als Schauspieler sein Geld leicht verdienen kann“, erinnert sich Michael Landon. „Für eine kleine Sprechrolle bekommst du so viel wie wenn du zwölf Tage lang acht Stunden täglich Kisten in einem Warenhaus schleppst.“
Drei Wochen später wusste er, wie schwer es ist, als Schauspieler sein Geld zu verdienen: „Eine kleine Sprechrolle bekommst du, wenn du Pech hast, zweimal im Jahr. Deine Kisten im Warenhaus bekommst du jedoch täglich.“
Aber Eugene Orowitz hatte Glück. So viel Glück jedenfalls, dass die Filmbosse ihn eines Tages fragten: „Kannst du nicht endlich deinen unaussprechlichen Namen ändern?“ Das bedeutete, dass sie weiterhin mit ihm rechneten.
„Bei der Suche nach einem neuen Namen gab ich mir nicht viel Mühe“, bekennt er heute. „Ich nahm das Telefonbuch von Los Angeles, schlug es an einer beliebigen Stelle auf und fuhr mit dem Finger die erste linke Spalte entlang, bis ich auf einen Namen traf, der ein bisschen nach was klang. Und da war er: Michael Landon.“
Als Michael Landon spielte er Vampire in Gruselfilmen und überirdische Monstren in Weltraumfilmen. Das hatte den Nachteil, dass ihn das Publikum in seinen Masken nie erkannte. Mike war noch weit davon entfernt, ein gefragter Typ des Schaugeschäfts zu werden. Aber er fand, dass es an der Zeit war, ein Mann zu werden. Zu einem richtigen Mann gehörte eine Frau, und zu der Frau gehören Kinder.
„Als ich Doodie, meine erste Frau, heiratete, war ich 18 Jahre alt. Doodie war 25. Das ist für eine Frau kein Alter – aber damals kam ich mir bald vor, als hätte ich meine Mutter geheiratet. Doodie war eine echter Schatz, nur: ein Mann soll mit 18 noch nicht heiraten. Die Fälle, in denen das gut geht, sind die Ausnahmen, die die Regel bestätigen.
Kurz nach meiner Heirat setzte ich mir in den Kopf, dass wir Kinder haben müssten. Und als wir nicht gleich welche bekamen, adoptierten wir zwei Jungens, Mark und Josh [Anmerkung: Mark war Doodies leiblicher Sohn, den sie mit in die Ehe brachte!]
Später stellte sich heraus, dass Doodie eine sehr gute Mutter war, ich aber noch nicht das geringste Talent zum Vater besaß.
Bald wurde mir klar, welch große Verantwortung ich übernommen hatte – eine Verantwortung, die ich ehrlichen Gewissens nicht tragen konnte. Daran ging unsere Ehe kaputt. Ich glaube, es war besser so für uns beide. Als wir uns trennten, versprach ich Doodie, mit allen Kräften für sie und die Kinder Geld zu verdienen. Ich setzte freiwillig eine so hohe Alimentesumme fest, dass ich – ob ich wollte oder nicht – Karriere machen musste.“ Und wieder hatte Michael Landon Glück. 1959 begegnete er dem Produzenten, der die erste Folge von „Bonanza“ vorbereitete. Der Produzent erklärte ihm: „Du passt als Typ in die Familie auf der die ganze Geschichte basiert. Du bist einer von drei Söhnen, die mit ihrem Vater auf einer Ranch leben. Wir drehen erst mal drei Folgen, um zu sehen, ob die Serie ankommt.“
Michael Landon fragte zurück: „ Ist das dein Ernst – Drei Söhne und ein Vater, keine Frau?“
„Keine Frau, Mike! Wir wollen eine völlig neue Art von Western-Serie drehen, wir wollen weg von den Hollywood-Klischees; wir wollen die Menschen lebensecht zeigen.“
„Das sieht sich kein Mensch an“, sagte Michael Landon enttäuscht. Der gleichen Meinung waren die Bosse der Fernsehgesellschaft NBC, die es schon bereuten, dass sie sich hatten hinreißen lassen, die Serie in Farbe zu drehen.
Die erste „Bonanza“-Folge wurde im frühen Nachmittags-Programm platziert, zur schlechtesten Sendezeit. Michael Landon erhielt für seine erste Rolle als „Little Joe“ 500 Dollar. Und er glaubte nicht daran, dass er diese Rolle mehr als dreimal spielen würde.
Inzwischen wurden über 300 Folgen gedreht. Als erfolgreichste Schau des amerikanischen Fernsehens läuft „Bonanza“ drüben in der besten Sendezeit: Sonntagabends um neun. Das Ende der Serie ist nicht abzusehen …
Der Preis dieses in der Geschichte des amerikanischen Fernsehens einmaligen Erfolges ist – so Michael Landon – die Tatsache, dass wir nicht wie Stars leben, sondern eher wie Sträflinge.“
Mike Landon übertreibt nicht. Die Dreharbeiten beginnen jeden Morgen kurz nach fünf Uhr. „Bonanza“ ist in Amerika eine Industrie geworden, die über 200 Menschen ernährt. Eine Industrie, die keinen Raum für Starlaunen lässt. Jede Woche eine Folge, das bedeutet für die Hauptdarsteller jeden Tag 13 Stunden Dreharbeit.
„Ich mache das jetzt fast zehn Jahre. Aber noch heute brauche ich jeden Morgen mindestens einen Liter Kaffee, so schwarz wie der Teufel, damit ich überhaupt die Augen aufbekomme“, stöhnt Michael Landon. „Wir proben jede Einstellung eine Stunde, dann drehen wir zehn Minuten, dann proben wir wieder eine Stunde. Mittags reicht die Zeit gerade für einen schnellen Lunch, den wir hinunterschlingen.“
Sobald die Innenaufnahmen in Hollywood gedreht werden, hat es Michael Landon nicht weit nach Hause. Meist finden jedoch dreimal in der Woche die Außenaufnahmen in Nevada statt, dort, wo auch die Handlung der ganzen Serie spielt: in der Gegend von Reno, am Tahoe-See. An diesen Tagen fliegt Michael Landon morgens vor fünf von zu Hause ab, abends nach neun wieder heim.
Selbst dann beginnt für ihn noch nicht die Freizeit. Das Geld das er als „Little Joe“ verdient, investiert er in einer Fabrik für Sicherheitsgurte, in ein Werk, das Verpackungsmaterial herstellt, in den Bau eines Bürohauses in Los Angeles und in eine Farm in der Nähe von San Francisco. Um all diese Geschäfte kümmert sich Mike Landon nach wie vor selbst.
Seit fünf Jahren ist Michael Landon mit der Schauspielerin Lynn Noe verheiratet. Sie brachte eine jetzt 13jährige Tochter mit in die Ehe und schenkte Michael die jetzt vierjährige Leslie und den dreijährigen Michael Landon jr.
Der einzige Tag in der Woche, da sie und die Kinder etwas von Michael haben, ist der drehfreie Sonntag. Das ist der Tag, an dem Michael Landon Hundehütten baut (die niemals fertig werden), Mosaiktische anfertigt (die ihm selbst nicht gefallen), Sportwagenmotoren repariert (die nachher noch weniger funktionieren als vorher). Aber all diese Hobbys machen den Kindern einen unheimlichen Spaß, weil ihr Vater bei ihnen ist und sich von seiner heitersten Seite zeigt: Oft schneidet er Grimassen wie ein Clown.
„Er ist der geborene Vater“, sagt seine Frau über Mike.
„Ich bin ein Kind geblieben“, sagt Mike über Mike.
Als seine beiden Jüngsten anfingen, sich für „Flipper“ im Fernsehen zu begeistern, baute Michael Landon eine riesige Badewanne mit einmoniertem Fernsehgerät unter Wasser. Statt der Kinder schwimmt er selbst Sonntagnachmittags in der Badewanne mit „Klein-Flipper“ um die Wette.
Nach den trüben Erfahrungen als Bademeister hat er auch außerhalb der Badewanne Schwimmen gelernt und daraus seinen Lieblingssport gemacht. Mike baute ein Ferienhaus mit 13 Zimmern direkt am Strand – aber solange „Bonanza“ noch läuft, hat „Little Joe“ keine Ferien.
Die Familie, mit der er fünf bis sechs Tage in der Woche lebt, ist die „Bonanza“-Familie. Sein „Fernsehvater“ Ben Cartwright ist auch im Privatleben sein bester Ratgeber. Immer wenn Michael Landon ein Problem hat, fragt er Lorne Greene um Rat. Und die ewigen Kabbeleien mit seinem „Fernsehbruder“ Hoss finden nicht nur auf dem Bildschirm statt.
So beschwert sich Michael Landon lächelnd: „Dieser Hoss ist eine Pest. Spiele ich vor der Kamera eine romantische Liebesszene, steht der Dick hinter der Kamera und lacht sich tot über mich. Das sind die Momente, in denen ich ihn umbringen könnte.“ Aus diesen Worten spricht – verschlüsselt zwar – die enge Freundschaft, die alle Mitglieder der „Bonanza“- Familie auch im Privatleben miteinander verbindet.
„Dass wir uns alle so gut vertragen, ist eigentlich ein Wunder“, gesteht Michael Landon. „Denn so unterschiedliche Typen, wie wir es sind, hat es noch nie auf einem Haufen gegeben.“

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BeitragThema: Re: Michael Landon - Sein Leben, seine Familie   Fr Jan 28, 2011 12:40 am

Artikel aus der BRAVO 1970 von Edith Dahlen

Schluß mit Papa Bens Alleinherrschaft! Mike Landon nimmt bei „Bonanza“ die Zügel fest in die Hand:
Jetzt ist „Little Joe“ erwachsen


Tolle Nachricht für alle „Bonanza“-Freunde: Das ZDF will neue TV-Abenteuer der vier von der Ponderosa ausstrahlen. In diesen Tagen fällt die Entscheidung. „Ich freue mich für meine deutschen Fans!“ sagte Mike Landon, als BRAVO-Korrespondentin Edith Dahlfeld ihm die freudige Nachricht überbrachte. Mikes Fans werden staunen: „Little Joe“ ist inzwischen erwachsen geworden.

Auf diesen Fotos zeige ich euch vier Gründe, warum ich mich zu Hause am wohlsten fühle. Der Hauptgrund ist meine Frau Lynn. Deswegen ist sie auch auf allen Fotos zu sehen.

Auf diesem Teppich im Wohnzimmer kann ich abends am besten „abschalten“. Wenn ich hundemüde nach Hause gekommen bin, strecke ich einfach alle viere von mir und Lynn bringt mir einen Drink. Ich erzähle ihr dann, was ich alles im Laufe des Tages erlebt habe …

Vor dem Essen spioniere ich gerne in der Küche ob Lynn mein Leibgericht kocht: Spaghettis

Nachmittags eine Plauderstunde: Lynn und ich schmieden Pläne und sprechen über unsere großen und kleinen Probleme. Lynn hat mich von Grund auf verändert. Sie hat mich erzogen, ohne dass ich es merkte …

Ich spiele am liebsten Papa – bei diesem Spiel habe ich die besten Partner, die ich mir wünschen kann: meine Kinder Michael und Leslie. Sie sind überglücklich wenn ich mit ihnen herumtolle.

Am Swimming-pool geht es oft heiß her: Ich muß sanfte Gewalt anwenden, damit ich meine beiden Wasserratten überhaupt noch aus dem Wasser bekomme. Dafür schwimme beide so gut wie Fische.

                              * * * * * * * * * * * *

„Verstehen sie jetzt, warum ich mir nichts aus Partys oder Festen mache und am allerliebsten hier zu Hause bleibe?“ fragt mich Mike Landon lächelnd. Ich nicke überwältigt. Denn eine ganze Stunde lang hat mich der charmanteste der „Bonanza“-Cowboys durch sein privates Reich in Encino im San Fernando-Tal nördlich von Hollywood geführt. Ein Reich, das ein Vermögen gekostet hat. Ein Reich aber, das dieses Vermögen voll und ganz wert ist.

Das Haus der Landons in Encino im San Fernando-Tal

Ich erinnere mich daran, was Mike mir zur Begrüßung gesagt hat: „Ich habe mich beim ersten Blick in dieses Haus verliebt!“ Stolz zählt er alle Vorzüge auf: „Es ist herrlich ruhig gelegen, am Ende einer Sachgasse. Es steht alleine auf einem Hügel und wird von Palmen und stark duftenden Büschen umsäumt. Es ist unwahrscheinlich geräumig; ich brauche nun mal viel Platz, um mich frei bewegen zu können. Im Garten haben wir einen großen Swimming-pool, zusätzlich habe ich noch einen kleinen Wasserfall anbringen lassen. Sobald wir das große schmiedeeiserne Tor vor der Auffahrt schließen, haben wir eine regelrechte Festung, in der uns niemand stören kann.“
„Wir“ – das sind Mikes reizende blonde Frau Lynn, seine Tochter Leslie(7), sein Sohn Michael (6) und Cheryl (16), Lynns Tochter aus erster Ehe. Ich treffe sie alle am Swimming-pool. Dort spielen sie mit zwei weiteren Familienmitgliedern Fangen: die beiden Pudel Puff und Gigi tollen mit umher.
Worüber wir reden? Zunächst natürlich über das Haus! Über die sieben Schlafzimmer, sechs Bäder, drei Wohnzimmer und die zwei Hobbyräume, die mir Mike eben gezeigt hat. Ich wage die Frage: „Was hat dieses Traumhaus gekostet?“
Mike ist so stolz auf sein „Reich“, dass er nicht lange schweigt: „Wir haben dafür rund 75.000 Dollar (150.000 Mark) bezahlt … und gut und gerne noch einmal so viel für Renovierungen und Umbauten ausgegeben.“
Wolken kommen auf. Wir ziehen um in ein Wohnzimmer mit champagnerfarbenen Tapeten und blauen Sesseln. Durch drei breite Fenster sehen wir in das üppige grün des Gartens. Mike wirft sich der Länge nach auf den Teppich. Er bemerkt meinen erstaunten Blick und erklärt lachend: „So mache ich es fast jeden Abend, wenn ich vom Drehen nach Hause komme!“
Damit hat er ein Stichwort gegeben. Ich will von ihm wissen, wie lange er schon für „Bonanza“ vor der Kamera steht. Der „Ponderosa“-Held überlegt kurz: „Wir haben Herbst
1958 mit „Bonanza“ angefangen und inzwischen über 300 Folgen gedreht. Unsere Serie wird mittlerweile in 84 Ländern gesehen. Besonders freue ich mich darüber, dass sie in Deutschland nach einer längeren Unterbrechung wieder gesendet werden soll. Gerade zu meinen Deutschen Fans habe ich heute noch ein besonders inniges Verhältnis.“
Auf meine Frage, ob er sich ein Leben ohne „Bonanza“ vorstellen könnte, schüttelt Mike nach kurzem Überlegen den Kopf: „Ich würde „Bonanza“ niemals verlassen. Mir macht die Serie auch nach zwölf Jahren noch ungeheuren Spaß. Fürs Fernsehen zu arbeiten, das gefällt mir viel besser als die Filmerei. Ich würde z. B. nie neue Sex- und Nacktwelle mitmachen …“
Lynn Landon serviert Drinks. Mike streichelt ihr zärtlich den Arm und erzählt weiter: „Meine Rolle auf der Ponderosa hat sich in der letzten Zeit gewandelt. Meine deutschen Fans würden staunen, wenn sie eine der neusten Folgen mit mir sehen könnten: Aus ‚Little Joe’ ist ‚Joe’ geworden. Dazu passt es auch gut, dass ich privat die ersten grauen Haare bekommen habe. Ich bin jetzt erwachsen, treffe meine eigenen Entscheidungen und frage nicht immer erst Papa Ben um Rat.“
Mike ist bescheiden. Deswegen erzählt er nicht, dass er es ist, der heute Pa Ben häufig Ratschläge gibt. Denn Mike spielt in der „Bonanza“-Serie nicht nur den „Little Joe“, er hat schon die Drehbücher für einige Folgen geschrieben und mehrere Male selbst Regie geführt. Das ist überhaupt Mike Landons großer Wunschtraum für die Zukunft: Schreiben und als Regisseur zu arbeiten.
Als ich mich verabschiede, begleitet mich Frau Lynn zur Tür. Ich frage sie, ob sie nicht manchmal Angst in dem großen Haus habe. „Nein!“ lacht sie. „Wir haben eine erstklassige Alarmanlage: sobald jemand mit Gewalt ein Fenster oder eine Tür öffnen will, schrillt beim nächsten Polizeirevier eine Alarmglocke. Vor kurzem, als das Dach unseres Hauses neu gedeckt wurde, sickerte Regenwasser durch und kam an die Drähte. Nach eineinhalb Minuten standen drei Funkwagen vor unserer Tür ….“
Auch im „Bonanza“-Team hat er sich nach vorne gearbeitet. Mike schreibt Drehbücher für die erfolgreiche Serie und führt manchmal auch Regie.

Nun, wie es weitergeht wissen wir ja Laughing . Danach produzierte Michael Landon LITTLE HOUSE ON THE PRAIRIE.

(alle hier beschriebenen Aufnahmen wurden im Juli 2017 von photobucket geloescht.)

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BeitragThema: Re: Michael Landon - Sein Leben, seine Familie   Fr Jan 28, 2011 12:43 am

Old Rein:

Erneuter Kellerfund!

Woraus stammt dieses Bild?

(Foto wurde von Photobucket in 2017 geloescht)

Richtig, aus EIN ENGEL AUF ERDEN


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BeitragThema: Re: Michael Landon - Sein Leben, seine Familie   Fr Jan 28, 2011 12:45 am

Old Rein:

Zwischen 1957 und 1970 erschienen bei BRAVO 4 Titelbilder mit Michael Landon.

(Bilder wurden 2017 von Photobucket unerlaubterweise geloescht)

Die beiden Bilder von 1969 sind offensichtlich vom gleichen Shoot, denn er traegt genau die gleiche Kleidung.  Nur anders einkoloriert von BRAVO.

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BeitragThema: Re: Michael Landon - Sein Leben, seine Familie   Fr Jan 28, 2011 12:46 am

Old Rein:

Von EIN ENGEL AUF ERDEN ist jetzt die 1. Staffel im Handel.

Von FATHER MURPHY habe ich die original erste Staffel in Englisch. Wer Interesse daran hat, ich wuerde sie zum Einkaufspreis abgeben,
wuerde sie aber dann wegen der hohen Postgebuehren nur lose in einem Umschlag schicken, ohne das DVD-Cover.
Porto zahle ich.

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BeitragThema: Re: Michael Landon - Sein Leben, seine Familie   Fr Jan 28, 2011 12:47 am

Prairie Girl:

Ich finde es sooo schade dass er so früh gestorben ist .....Pernell Roberts (Adam cartwright) ist ja auch im Januar gestorben als letzter der Cartwrights
Jetzt können sie alle 4 im Himmel wieder über die Ponderosa reiten

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BeitragThema: Re: Michael Landon - Sein Leben, seine Familie   Fr Jan 28, 2011 12:47 am

Old Rein:

Ach so geht das! Laughing

Wobei ich mich, wenn du jetzt die Cartwrights erwaehnst, erinnere, dass es von Bear Family eine CD gibt, auf der all die Musik ist, die mit BONANZA zu tun hat. Da singen Lorne Greene (Bonanza und Saga of the Ponderosa) und Gunter Gabriel (Die Sage der Ponderosa) und Heino (Zu der Ponderose reiten wir). Johnny Cash und Lorne Greene singen sogar zusammen (The Shifting Whisperings Sands). Michael Landon singt selbstverstaendlich auch - 6 Songs (Gimme A Little Kiss, Without You, u.a.). Und von David Rose, der ja auch die Musik zu LITTLE HOUSE danach schrieb, sind auf der CD auch 4 Melodien enthalten.

Das nur als Tipp mal so nebenbei. Die CD ist von 2007, also verhaeltnismaessig neu.

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