EIN MÄDCHEN DIESER ERDE

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Die Geschichte, das Glück und das Unglück, die Freude und das Elend des Kindes im Film
 
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 Whale Rider

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Old Rein
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BeitragThema: Whale Rider   So Jan 23, 2011 8:49 am

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DVD
WideScreen
in Deutsch



Neuseelaendischer Film.  2002


Neuseelands Ureinwohner, die Maori glauben, dass ihre Vorfahren in Kanus über das Meer kamen. Die Einwohner von Whangara und der Ostküste hingegen glauben, dass ihr Urahne Paikea vor über tausend Jahren das Land auf dem Rücken eines Wales, der ihn nach dem Kentern seines Kanus gerettet hatte, erreichte. Seither trägt in jeder Generation ein männlicher Nachfahre des Walreiters diesen Titel und ist Oberhaupt des Stammes.

Nun ist die Zeit für einen neuen Erben gekommen. Als jedoch der Hoffnungsträger bei der Geburt stirbt und nur dessen Zwillingsschwester überlebt, sieht sich Stammesführer Koro (Rawiri Paratene) nicht imstande, seine Enkelin Pai(kea) (Keisha Castle-Hughes) als zukünftiges Oberhaupt zu akzeptieren.

Koro, überzeugt davon, dass das Unglück seines Stammes mit der Geburt Pais begann, ruft sein Volk dazu auf, ihm seine Söhne zu bringen, um unter ihnen den neuen Anführer zu ermitteln. Dieser soll den Stamm wieder aus all seinen Schwierigkeiten herausführen.

Die 12-jährige Pai, die ihren Großvater Koro mehr als jeden Anderen auf der Welt liebt, muss sich nun gegen diesen und eine tausendjährige Tradition auflehnen, um ihre Bestimmung zu erfüllen.

....................

In dem bisher erfolgreichsten neuseeländischen Film aller Zeiten wirft Regisseurin Niki Caro einen bewegenden Blick auf den Kampf eines mutigen Mädchens gegen überkommene Traditionen und um Liebe und Anerkennung.

Neuentdeckung Keisha Castle-Hughes brilliert als Pai,

hinreißend unterstützt von Cliff Curtis (Training Day) als ihren Vater,

und Rawiri Paratene (Die letzte Kriegerin) als ebenso engstirnigen wie liebevollen Großvater.


Für die Produktion zeichnen Tim Sanders (Der Herr der Ringe – Die Gefährten), John Barnett (Die letzte Kriegerin) und Frank Hübner (My First Mister) verantwortlich, die Kamera führte Leon Narbey (Desperate Remedies), das Produktionsdesign stammt von Grant Major (Der Herr der Ringe – Die Gefährten) und der wunderbare Soundtrack wurde von ‘Dead Can Dance’- Mitglied Lisa Gerrard (Gladiator) komponiert.

Keisha Castle-Hughes (Pai):
„Mir hat es vollkommen die Sprache verschlagen, ich wusste nicht, was ich sagen sollte“, erinnert sich Keisha Castle-Hughes an den Augenblick, als sie von ihrer Besetzung als Pai(kea) erfuhr. „Zwei Stunden später rannte ich durch das Hotel und schrie nur so herum. Ich war einfach so überwältigt!“

Trotz fehlender Darstellererfahrung wählte man Keisha nach einer ausgiebigen Suche durch die Schulen des Landes aus Tausenden anderer Mädchen aus. Sie hatte schon immer davon geträumt, Schauspielerin zu werden. Mit WHALE RIDER gibt sie nun ihr Debüt.

Unterstützt wurde die damals elfjährige Keisha von Regisseurin Niki Caro sowie der Tutorin und Betreuerin Stephanie Wilkin. „Stef und Niki zeigten mir, wie ich meine Gefühle entdecken und richtig sprechen sollte. Nach ein paar Wochen ging ich in meiner Rolle richtig auf. Ich musste nichts nachschlagen, weil ich mich in die Figur so gut hineinversetzen konnte.“
Für sie ist Pai „sehr, sehr mutig. Ihr Leben war die letzten elf Jahre ziemlich traurig, denn obwohl sie die Erstgeborene ist, verlangt die Tradition nach einem Jungen. Das bedauert Koro, ihr Großvater sehr. Doch egal wie gering er sie auch schätzt, Pai liebt ihren Opa. Sie versucht alles, um ihn glücklich zu machen.“

„Keisha kann sich unglaublich gut konzentrieren“, schwärmt Regisseurin Niki Caro. „Uns fiel sofort ihre Tiefe auf. Ich übe viel mit den Schauspielern, besonders intensiv während der Vorbereitungsphase. Keisha vollbrachte schon während des Trainings fantastische Leistungen und hat sich während der Dreharbeiten immer weiter verbessert. Sie ist einfach toll.“

„Keisha schafft es ständig, den Zuschauer zu berühren“, verdeutlicht Produzent Tim Sanders. „Sie spielt ihre Rolle mit einer gefühlsmäßigen Ehrlichkeit, wie sie nur selten bei jemandem so jungen zu finden ist. Sie ist ein Naturtalent, ihrer Rolle gegenüber völlig hingebungsvoll und kann jeder Szene Emotionalität abringen.“

„Ich bin überzeugt, Keisha ist ein Star mit einer großen Zukunft“, fügt Produzent John Barnett hinzu. „Für jemanden, der nie zuvor eine Rolle gespielt hat, bringt sie eine erstaunliche Reife und Gefühlstiefe mit – man merkt, wie sie in Pai aufgeht.“

„Ich wollte schon immer Schauspielerin werden“, gibt Keisha zu. „Doch in letzter Zeit kam immer mehr die Überzeugung in mir hoch ‚Ich kann kein Schauspieler sein, ich kann es einfach nicht’. Dann wurde mir diese Rolle angeboten und erwies sich als Fingerzeig. Als ob mir jemand sagen würde ‚Du kannst es, gib nicht auf’.“

Zu Beginn stand die enorme Aufgabe auf dem Plan, die richtige Darstellerin der Pai zu finden.

„Ich wollte keine Kinderschauspielerin, sondern ein richtiges Kind“, erinnert sich die Regisseurin Niki Caro. „Ich wusste, dass das, was mir vorschwebte nicht ‚irgendein’ Mädchen spielen konnte, sondern nur ‚das’ Mädchen. Sie sollte kein bestimmtes Aussehen haben, in keinem speziellen Alter sein - außer natürlich, dass sie noch nicht in der Pubertät sein durfte -, sondern sie sollte einfach ein besonderes Kind sein. Deshalb erwies sich unsere Casting-Chefin Diana Rowan als eine der wichtigsten Personen bei diesem Film. Sie hatte sich schon einen legendären Ruf durch ihr Casting von Anna Paquin für Das Piano (1993, R: Jane Campion) geschaffen.“

Rowan castete über 10.000 Kinder aus den verschiedensten Schulen, bevor sie die Auswahl auf zwölf reduzierte. „Dann veranstalteten wir so etwas wie einen Workshop“, erzählt Caro. „Keisha Castle-Hughes stach aus der Menge heraus. Sie war einfach erstaunlich. Ich empfinde sie als Geschenk des Himmels und als das Herz des gesamten Films. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wie es mit einem anderen Mädchen hätte funktionieren sollen.“

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