EIN MÄDCHEN DIESER ERDE

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Old Rein
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BeitragThema: andere Filmversionen   Do Jan 27, 2011 7:51 am

Dies ist die am weit verbreiteste Filmversion (1993), die ich aber nicht durchweg empfehlen moechte, obwohl sie durchaus viele Highlights aufweist, insgesamt jedoch auseinanderzufallen droht.  Anmerkung: In Filmbesprechungen auf anderen Web Sites kommt dieser Film mit 9 bis 10 Punkten weg!  Das scheint daher zu kommen, weil die Version mit Gennie James nur noch schwer zu haben ist und deshalb fuer viele Leute unbekannt ist und nicht mehr zum Vergleich herangezogen wird.

Ebenso empfehle ich auch nicht die anderen Versionen.  Einige von ihnen ziehen ins Mystische, was wohl die Filmemacher gereizt hat, als sie den geheimen Garten betraten, was aber durchaus nicht der Buchvorlage entspricht. Es gibt auch wieder eine Trickversion.

Kate Maberly war hier die Mary Lennox. Sie spielt ihre Rolle so gut, wie Gennie James sie in der anderen Filmversion spielt.  Vater und Sohn dagegen spielen so wenig ueberzeugend, dass die ganze Geschichte dadurch am Ende nicht mehr ueberzeugend wirkt.  Eine Glanzrolle allerdings hat Maggie Smith als Mrs. Medlock.  Man koennte ihr in dieser Rolle auch gerne den Namen Fraeulein Rottenmeier zuschieben. Maggie Smith, grosse brit. Schauspielerin, ist nicht zuletzt bekannt seit ihrer Rolle der Miss Jean Brodie. Der jungen Generation heute ist sie bekannt als Professor Minerva McGonagall aus den Harry- Potter-Filmen.

Sogar einen Nachfolgefilm gab es.

....und ein sogar Musical.  Hier die deutsche Version davon

BBC-TV-Serie.  7-Teiler, jeweils 1/2 Std.  Diese Serie ist auch recht gut gemacht, wenn auch etwas buehnenhaft.  Eben typisch Theater.

Bei Folge 3:  Mary Lennox ist boesartiger denn je.  Sie nennt alle "ein Schwein", die ihr nicht zudiensten sind.  Die Geschichte verdient es, als Serie behandelt zu werden wie hier in diesem Fall.  Die Schauspieltruppe scheint jedoch vom Theater zu kommen, alles scheint leicht buehnenhaft.  Wenn es draussen schuettet, dann merkt man foermlich, wie da einer mit der Gieskanne draussen ueber dem Fenster haengen muss.

Es ging mir bei dieser Serie so wie bei der Heidi-Serie mit Katia Polletin.  Man muss sich erst an das neue Ambiente gewoehnen.  Hat man sich erst 'reingefunden, ist die Serie sehr huebsch aufgebaut.  Hat mir gut gefallen.

Mary Lennox' Wutausbrueche und die Beschimpfung von Erwachsenen sind Absicht.  Es soll gezeigt werden, wie sich das Maedchen auf Misselthwaite Manor im Laufe der Umgewoehnung zum Besseren aendert.

Aelteste bekannte Version mit Margaret O'Brien
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(Old Rein)

Diese "geheime Garten-Version" von 1949 hat mir sehr gut gefallen. Es gab da auch nichts Mystisches, da der Garten alleine durch die Arbeit der Kinder wieder zum Leben erweckt wurde. Meine Wertung: TOP!

(AWI)

BACK TO THE SECRET GARDEN
Film von 2001

Dies ist ein Co-Produktion von Hallmark zusammen mit Babelsberg.  Doch obwohl Babelsberg seine Filmhand im Spiel hat, ist mir aus keinem Archiv ersichtbar, ob dieser Film je einen deutschen Titel erhielt.

Die sog. Fortsetzung der Geschichte des Geheimen Gartens setzt im Jahre 1946 ein, beim Misselthwaite Manor in Yorkshire, England.  Und ich moechte meinen, dass genau das gleiche Schloesschen auch im Film mit Gennie James benutzt wurde; es waere kein Wunder, denn der Gennie James Film war auch eine Hallmark-Produktion. Es ausserdem der Ansitz in der Serie DOWNTON ABBEY.

Mary Lenox lebt noch, muss aber in die Staaten.  Dort erinnert sie ein Rotkehlchen an ihren Geheimen Garten.  (Leider ist dies ein Unding.  In Amerika gibt es keine Rotkehlchen.)

Der Film ist nett gemacht.  Doch er gibt uns nicht viel Neues.  Man kann ihn sich gerne ansehen.  Misselthwaite Manor ist nun ein Pensionat fuer Maedchen und Jungens.  Es bilden sich wieder Freundschaften.  Auch Feindschaften.  Doch die Tuer zum Geheimen Garten scheint verschwunden; eine neue wurde eingesetzt.  Doch ein Maedchen aus den USA, die "Erbin" von Mary Lenox,  findet die Tuer......

3 DVD-Editionen - 3 mal der gleiche Film

(Old Rein)

Old Rein schrieb:
 Und ich moechte meinen, dass genau das gleiche Schloesschen auch im Film mit Gennie James benutzt wurde; es waere kein Wunder, denn der Gennie James Film war auch eine Hallmark-Produktion.

Das ist mir auch aufgefallen und hab' das mal verglichen. Ja, es ist das selbe Schloss. Sowas ist gut und kommt dann glaubhaft rüber, finde ich.

Dann ist mir noch was aufgefallen. Old Rein, schau mal; das ist ein Schnappschuss bevor Mary zu ihren Onkel ins Schloss kommt.

Diese Eisenbahnszene oder Kameraeinstellung kam genauso in Railway Children 1970 vor. Es muss die gleiche Stelle sein, wegen der Holzbohlen, die man dort sieht. Das ist die Stelle, wo später im Film der Hang abgleitet. Man kann auch ganz kurz den Zaun sehen, von wo aus die Kinder immer gewunken haben.  :-D

(Birgit)

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Zuletzt von Old Rein am Mo Jul 31, 2017 1:29 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Fuchur

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BeitragThema: Re: andere Filmversionen   Do Feb 03, 2011 8:31 pm

Hier sind ein paar Bilder zu meiner absoluten Lieblingsverfilmung von 1949:
(Es gibt übrigens auch noch eine Verfilmung von 1919)

Alle diese Bilder wurden von Photobucket.com 1917 geloescht.

Hauptdarstellerin ist der damalige Kinderstar Margaret O’Brien, die man aus Filmen wie "Kleine tapfere Jo", "Das Gespenst von Canterville" oder "Meet me in St. Louis" kennt. Sie lebt übrigens heute noch. Der Film ist zum größten Teil in Schwarz-Weiß gedreht, nur die Szene, die im Garten spielen sind in Farbe.

Die Filmversion von 1987 mit Gennie James gefällt mir so überhaupt nicht, da finde ich Kate Maberly 1993 allemal besser.
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Old Rein
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BeitragThema: Re: andere Filmversionen   Mo Jun 06, 2011 6:45 am

Ich musste jetzt einfach einmal die beiden Filmversionen mit Jennie James und die mit Kate Maberly pruefen.  Im Film sieht man doch das Rotkehlchen.  Und es wurde korrekt gespielt.  Man sieht auch wirklich ein europaeisches Rotkehlchen in beiden Versionen.

Ich bin darauf gekommen, weil wir heute MARY POPPINS geguckt hatten.  Da kommt ja auch ein "Robin" vor.  Allerdings fiel Disney damals dem Fehler zum Opfer, dass es in London ja garkeine amerikanischen Robins gibt, sondern nur europaeische Robins.

Sorry, wenn ich auf einem alten Thema herumreite.  Aber ich reite halt sehr gerne.  pferd

Und dann fand ich auch eine entsprechende Website dafuer, die mir beipflichtet:

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"A Spoonful of Sugar" in the movie Mary Poppins features an American Robin rather than the European Robin, though the story takes place in London.

Selbst in BACK TO THE SECRET GARDEN griff man richtig nach einem europaeischen Rotkehlchen.  

Im "Urfilm" mit Margaret O'Brian kam es allerdings vollkommen anders.  Vielleicht hatte man verstanden, dass man in diesem amerikanischem Streifen an kein wirkliches Rotkehlchen herankommen konnte.  Denn man nahm eine Kraehe.

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Zuletzt von Old Rein am Mo Jul 31, 2017 1:31 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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mickij
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BeitragThema: Re: andere Filmversionen   Di Jun 07, 2011 2:35 pm

Old Rein schrieb:
IVielleicht hatte man verstanden, dass man in diesem amerikanischem Streifen an kein wirkliches Rotkehlchen herankommen konnte. Denn man nahm eine Kraehe.
Ist ja auch beinahe fast ganz genau das gleiche. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
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