EIN MÄDCHEN DIESER ERDE

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Die Geschichte, das Glück und das Unglück, die Freude und das Elend des Kindes im Film
 
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 EIN STÜCK HIMMEL - Teil 8

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Old Rein
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BeitragThema: EIN STÜCK HIMMEL - Teil 8   Mo Jan 24, 2011 5:01 am

Die Ordensgruppe mit den Kindern muss ganz Warschau durchqueren. Die Straßen sind  menschenleer, die Häuser entlang der Straßen brennen lichterloh. Mit dem Zug geht es dann in ein Dorf 30 KM westlich von Warschau,

Das dort ansässige Kloster stellt ein leeres einsames Schulhaus zur Verfügung, die Kinder schliefen im 1. Stock.
Sie haben kein Geld und „sind auf  Hungerration gesetzt“  und auf sich selbst gestellt. Im Wald gehen sie Pilze und Beeren suchen.  
Eine Scheibe Brot für jedes Kind, so ist die Ration, zusätzlich erfanden sie Mädchen, sonst wäre es gar nicht gegangen.

Ende Sept 1944 ist der Aufstand in Warschau niedergeschlagen. Mitte Oktober zieht ein Trupp deutscher  Militäringenieure, der Pläne für eine neue Verteidigungslinie entwerfen soll, im Erdgeschoss ein, wo bisher die Schwestern gewohnt haben.

Die Kinder müssen deren Zimmer aufräumen. Ein Foto beweist, dass auch Soldaten Familien haben.

Janina  hält Ausschau nach ihrem Vater, sie fühlt im Wald seine Nähe und muss sich der Befragung von Schwester Sofia stellen, die es aber gut versteht.
Die Gruppe feiert ihre Gottesdienste. Die Soldaten, die sie befreien, werden gottlose Russen sein.

Es wird Weihnachten, zum Fest ein Stückchen Hering und eine kleine Kartoffel.
Im Hintergrund ist erstmals Artilleriefeuer zu hören. Ganz nah ist das Gefecht hinter den Bäumen zu sehen. Jahreswechsel 1944/1945 Die deutschen Soldaten verteilen Butterbrot mit Zucker.
Im Radio ertönt die Reichsminister Goebbels dt. Propaganda, während die Kinder den letzten Walzer des Jahres 1944 tanzen. Schwester Sofia wünscht sich, dass Janina eine gute Christin wird.

A m 15. Januar 1945 rücken die Deutschen ab und zerstören auf Befehl alles in ihren Zimmern. Die Mädchen sind entsetzt.
Der Gefechtslärm wird immer lauter und kommt näher.

Die Russen rücken an. Das Haus wird durchsucht. Alles geht gut. Die Soldaten ziehen wieder ab.
Die Kinder tauschen ihre Poesiealben aus. Und ihre Zukunftswünsche? Janina hoffte ihre Eltern würden sie finden, aber wie sollte das möglich sein?
Sie offenbart ihren richtigen Namen und ist bereit etwas in die Alben zu schreien unter ihrem richtigen Namen jüdischen Janina, den sie bisher verborgen gehalten hat.

Herr Grabowski, Freund ihres Vaters, holt sie ab. Von den Eltern hat er nichts gehört. Seine Kinder sind in Sicherheit.

Er nimmt sie mit und Janina muss sich verabschieden. Sie verspricht ihren Glauben nicht aufzugeben.

Schwester Sofia begleitet sie noch ein Stück und gibt ihr ein Foto.

Zurück in ihrem ehemaligen Haus findet sie nur den Hausmeister vor, der weiß aber auch nichts von den Eltern. Ihre Wohnung ist neu vermietet. Der Tierarzt, der sie enteignen ließ hat sich erhängt. Sie wohnt nun erst einmal bei Herrn Grabowksi.
Dann die Wohnung der Großeltern, auch dort nichts, ihr Onkel soll aber dort gewesen sein.
Herr Grabowksi wird verhaftet. Man wirft ihm Zusammenarbeit mit den Deutschen vor vor, abgeführt wie ein Verbrecher.

Einige Tage später geht Janina  zur Wohnung der Großeltern zurück. Ihr befreiter Onkel ist dort, der fünf Jahre eingesperrt war.  Bei ihm kann sie nicht bleiben. Janina ist nun kein Kind mehr.  Er will wissen: Warum trägt sie das Kreuz, der Krieg ist doch vorbei. Sie bekennt katholisch getauft zu sein. Aber gibt es einen Gott der Liebe und Barmherzigkeit? Sie weiß nicht mehr, an was sie glaubt.
Ein paar Tage später findet sie ein Zimmer und liest einen Brief der Oberin. Wie steht es mit ihrem Glauben? Sie will auf die Eltern warten.

In einer Bücherei wird sie angesprochen, der Fremde  war vor einem Jahr mit ihrem Vater in Maijdanek zusammen, aber er konnte den Vater nicht mitnehmen, da jener zu schwach war.

Auf einmal weiß sie es, ihre Eltern sind tot. Jetzt gibt es keine Hoffnung mehr. Mutter musste im Tod allein gewesen sein. Janina legt ihr Kreuz ab.

Auf ihrem ehemaligen Landsitz erfährt sie, ihre Flucht damals war umsonst gewesen, die Deutschen waren dort nie gewesen.

ENDE


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