EIN MÄDCHEN DIESER ERDE

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Die Geschichte, das Glück und das Unglück, die Freude und das Elend des Kindes im Film
 
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Old Rein
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BeitragThema: Kommentare   So Jan 23, 2011 11:30 pm

Ich habe den Film gesehen und weiß nur, dass ich sehr beeindruckt war. Mehr kann ich gar nicht sagen. Ich müsste ihn wahrscheinlich einfach nochmal sehen.
Ich kannte ganz grob den Lebenslauf von Margarete Steiff schon aus Kindergottesdienstzeiten. Wenn wir das damals als Lebensbild vorgestellt bekamen, muss es wohl eine gläubige Frau geswesen sein. Der Aspekt kam glaub ich im Film gar nicht vor?! Jedenfalls hab ich damals das erste Plüschtier mit Knopf im Ohr gesehen  Muss wohl jemand "aus dem Westen" bekommen haben :-D

(mickij)

Nein, der Aspekt wurde nur in sofern angeklickt, indem wir Margarete einmal in der Jugend im Handkarren und einmal spaeter im Leben im Rollstuhl ganz vorne in der Kirche sitzen sehen. Kommentarlos allerdings. Ich glaube, da meinte der Regisseur, dass das genug sei um uns nur aufzuzeigen, dass Margarete glaeubig sei. Andererseits kann ich mir gut vorstellen, dass man sich in solchen Dingen doch eher schwer tut dieser Tage in Deutschland. Haetten sie Michael Landon Jr. fuer diese Szenen holen sollen!

(Old Rein)

Was mich an diesem Film am Meisten beeindruckt hat, ist, wie Margarete sich entgegen allen damaligen Klischees ("ewiger Klotz am Bein der Eltern", "Frau, die ihren Lebensunterhalt verdienen will") durchgeboxt hat.
Rührend sind natürlich das Bemühen ihres ersten Schullehrers und die tragische Liebesgeschichte.
Erschütternd fand ich das Verhalten des Pfarrers "so was net in meiner Kirche" oder so ähnlich, als Margarete mit ihrem Rollstuhl, glaube ich, ganz nach vorne wollte und auch als es um die Bezahlung der Behandlung ging.

(AWI)


Buecher ueber M. Steiff
Haug, Martin
Sie fanden den Weg - Neun Frauenschicksale
Stuttgart, Calver Verlag 1959
320 S., 2. Aufl.
Berichtet wird von verschiedenen Autoren über: Elly Heuss.Knapp, Glady Aylward, Amelie Sieveking, Margarete Steiff (Steiff-Figuren), Johanna Faust-Kessler, Paula Jordan, Haruko Kagawa, Minna Popken, Selma Lagerlöf (Schriftstellerin).

Frauen im deutschen Südwesten
Hrsg. von Birgit Knorr u. Rosemarie Wehling. Stuttgart, Kohlhammer / Landeszentrale für polit. Bildung, 1993. 309 S., 1 Bl. Or.-Kart. (Schriften zur polit. Landeskunde Baden-Württembergs, 20)
Porträts von Sophie von La Roche, Therese Huber, Charlotte Birch-Pfeiffer, Isolde Kurz, Agnes Günther, Jella Lepmann, Harriet Straub/Hedwig Mauthner, Maria Müller-Gögler, Luise Duttenhofer, Wilhelmine Canz, Mia Seeger, Thekla Kauffmann, Clara Siebert, Marie Baum, Elsa Kienle, Margarete Steiff u.a.

CIESLIK, Jürgen & Marianne
Knopf im Ohr
Die Geschichte des Teddybären und seiner Freunde. Autorisierte Ausgabe der Margarete Steiff GmbH, Giengen an der Brenz. Jülich, Cieslik 1989. 264 S., OPBd. 4to.

Brosig, Bernd
Teddy und seine Freunde. Die große Reise. Ein Kinderbuch von Steiff - Knopf im Ohr
Giengen Margarete Steiff GmbH 1975
21x21cm Unpaginiert, 14 S., durchgängig farbig illustriert, farbig illustr. OPBd.

Geniale Frauen Berühmte Erfinderinnen
von Melitta Benz bis Marie Curie
Jaffé, Deborah
2006, Artemis & Winkler Verlag, Gebunden

Geniale Querköpfe
Träumer, Schulschwänzer und Genies?
über Albert Einstein, Jules Verne und 15 weitere eigensinnige Persönlichkeiten
Gießler, Christof
2007, Moses Kinderbuchverlag Gm, Halbleinen

Kindheitsträume leben weiter.
150 Jahre Margarete Steiff (Festschrift)

Kleine Chronik großer Frauen
Aus dem Leben von Anna Magdalena Bach, Margarete Steiff, Selma Lagerlöf und anderen
Stiefel, Elisabeth
2005, Francke Buchhandlung GmbH, Gebunden

Schwäbische Frauenbilder
Agatha Streicher/Madame Kaula/Anna Barbara Künkelin/C.W.F.von Grävenitz/Franziska von Hohenheim/Isolde Kurz/Margarete Steiff/Friederike Kerner/Agnes Günther/Auguste Supper ua.
1986, Stieglitz, Hardcover

Wenn das Eis singt
Margitta Paul
Christliche Verlagsges. Dillenburg, Kartoniert/Broschiert
In den spannenden Geschichten geht es um Kinder und Erwachsene, die teils Abenteuerliches und Großes mit Gott erleben und ihm trotz Schwierigkeiten vertrauen. ----Einige Missionare kommen im brechenden Eis Labradors fast ums Leben. Solch ein Eisbruch kündigt sich durch das sogenannte Singen an. In kürzester Zeit muss man das rettende Ufer erreicht haben, oder man ist verloren.----Das Mädchen Mary läuft 40 Kilometer barfuß, um endlich eine Bibel zu erhalten.----Margarete Steiff meistert trotz körperlicher Behinderung ihr Leben und wird berühmt.----Pauline Hamilton will sich zunächst das Leben nehmen und wird später von Gott für einen beeindruckenden Missionsdienst berufen.

(Old Rein)

Weil es zum Thema unserer diesjährigen Herbstfreizeit passte, habe ich den Kindern in der letzten Woche auch Margarete Steiff als Erfinderin der Kuscheltiere vorgestellt.

Ursprünglich hatte ich gedacht, auch Ausschnitte aus dem Film mit einzubauen.
Dann habe ich aber das Buch

"Wie ich zur Teddymutter wurde - Das Leben der Margarete Steiff"

in der Bibliothek gefunden und gelesen. Es ist in der Liste oben nicht mit dabei und ich möchte es empfehlen und hinzufügen.
Es ist auf der Grundlage von Margarete Steiffs Tagebuch geschrieben worden.

Ich habe festgestellt, dass doch so manches im Film recht anders dargestellt wurde und aber vor allem wollte ich die Lebensgeschichte gerne in der "Kuschelecke" erzählen, wo es sich alle Kinder mit ihren Kuscheltieren gemütlich gemacht hatten, da ging das nicht mit dem Film gucken. Also habe ich das weggelassen und nur erzählt.

Ein wichtiger Aspekt im Leben von Margarete Steiff war ihr Glauben, leider kommt das im Film auch zu kurz. Nachdem sie schon erfolglos bei vielen Ärzten und Kuren war und ihr Vater sie wieder zu einer Behandlung schicken wollte, hat sie mit 17 Jahren für sich erkannt:

"Es war ein langes Suchen nach Heilung, bis ich mir selbst sagte, Gott hat es so für mich bestimmt, daß es nicht gehen kann. Es muß auch so recht sein."

Nicht weiter Zeit mit Arztbesuchen und sinnlosem Hoffen zu "verschwenden" machte sie frei, mit voller Energie das zu tun, wozu sie trotz Behinderung in der Lage war.

Gesundheit ist nicht das wichtigste im Leben.
Eine Erkenntnis, die vielen leider fehlt.
Wie oft hört man das, beispielsweise bei Gratulationen zum Geburtstag oder zu Geburten: "Hauptsache gesund".  Es ist eine "Zugabe", für die man sehr dankbar sein kann, wenn man sie hat, aber nicht das Wichtigste im Leben.

(mickij)
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